Neues ebook - Leseprobe Kapitel 2 -Part 2.1

Dirty Passion - kein Liebesroman

Sneak Peeks

Dark Romance düster, sexy, aufregend

Bennet Cooper



Freue mich auf Deine Meinung!


Ein unangenehmes Geräusch drang an meine Ohren. Mit einem mürrischen Grummeln, griff ich nach dem Smartphone, um die Weckfunktion auf »Sleep« zu stellen. Wenn ich eines an meinem Job als Tauchguide hasste, dann, dass die Touren zu einer unmenschlichen Zeit starteten. In einem solchen Augenblick kam die Frage auf, warum ich mir das antat. Aus finanziellen Gesichtspunkten keinesfalls. Ich hatte im Leben so viel Geld mit Finanzspekulationen verdient, dass ich es vermutlich zu Lebzeiten nicht ausgab.
Nun, ich erfreute mich daran, Nutznießer der großen Immobilienblase in Spanien und bei diversen Finanzkrisen, die die Welt immer in regelmäßigen Abständen überrollten, zu sein. Die Bezeichnungen Heuschrecke oder Finanzhai trafen zu und definieren mein berufliches Handeln. Das perfide, es berührte mich nicht, wenn unzählige Kleinanleger ihren letzten Cent verloren und Existenzen zerstört wurden. Musste ich deshalb schlechtes Gewissen haben, nur weil ich meine geschäftlichen Aktivitäten geschickter und schlauer gestaltete?
Die sadistische Seite in mir, suchte nach anderen Herausforderungen. Ausschließlich aus diesem Grund hatte ich vor ein paar Jahren die Tauschschule in Marbella übernommen. Die Tauchbase eröffnete ungeahnte Kontaktmöglichkeiten zu Frauen, die mein Augenmerk auf spezielle Weise weckten. An dem Ort fand ich sie, die meine ausgefallenen sexuellen Fantasien befriedigten. Ich besaß eine dominante Ausstrahlung und liebte es, die Gespielinnen, die ich auswählte gefügig zu machen. Dass allein ist in der heutigen Zeit nicht außergewöhnlich. Ich ging jedoch einen Schritt weiter und genoss es, sie zu zerstören. Erst seelisch und anschließend physisch. Es gab weder Grenzen noch Tabus.
Ihre Hörigkeit löste ein Rausch aus. Sobald das Spiel begann, empfand ich eine ununterbrochene körperliche Stimulation. Die unzähligen Orgasmen, die ich den Lustsklavinnen abverlangte, fühlten sich vergleichsweise unbedeutend an, bis ich das Ende der heimtückischen Show zelebrierte.
Bedauerlicherweise zwangen mich die Umstände, gewisse Abstände einzuhalten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Die Frauen kehrten niemals zu ihren Familien sowie Freunden zurück. Die Tiefen des Meeres verschlangen sie.
Erfreulicherweise brachte mich bislang niemand mit dem Verschwinden in Verbindung. Im Gegenteil. Ich genoss einen ausgesprochen guten Ruf. Dieser sorgte konstant für viele Empfehlungen und neue Kunden, die die Unterwasserwelt entdecken wollten. Die regelmäßigen Besuche auf den angesagten Events der Gegend festigten weiterhin das seriöse Image des Bennet Cooper.

Das Smartphone schmetterte erneut den Weckton. Genüsslich streckte ich mich. Das beste Stück ragte kerzengerade hervor. Kaum verwunderlich, nach dem exzessiven Traum. Die Hoden schmerzten aufgrund des Samenstaus. Mit dem Zeigefinger rieb ich über die feuchte Eichel und strich an dem Bändchen entlang. Ein wolliges Gefühl durchströmte jeden Zentimeter des Körpers. Mit der anderen Hand begann ich meine Eier zu kneten. Den Keller meines Hauses aufzusuchen, dazu fehlte mir die Ruhe und Muße, obwohl das Pflichtbewusstsein pünktlich an der Tauchbase zu erscheinen, sich mehr und mehr verflüchtigte. Im Kopf startete das Kopfkino. Deutlich sah ich den Kampf der todgeweihten Sklavinnen.
 Das Glied wurde härter. Wie sie sich in ihrem Versuch, dem unvermeidlichen zu entkommen, sich hin- und her wandten, das Klirren der Ketten und ihre Schreie puschten mich.
»Wie geil«, murmelte ich und spielte fester an den schönsten Stellen. Die ersten Tropfen des Spermas perlten heraus. In den Sekunden der steigenden Geilheit, spürte ich, dass die Zeit reif wurde, ein unverbrauchtes Lustobjekt zu beschaffen. Die Vorstellung, dass kurzfristig eine prickelnde Phase bevorstand, löste einen herrlichen Höhepunkt aus. Die Säfte spritzen gleich einem Wasserstrahl auf den Bauch. Die Menge des Ejakulates bestätigten den Entschluss.
Zumindest hatte ich mir eine minimale Erleichterung verschafft, um tagsüber nicht gegen eine Dauerlatte ankämpfen zu müssen.
Motiviert sprang ich aus dem Bett. Wie üblich, stellte ich mich nackt vor den Spiegel und bewunderte das Antlitz des Bennet Cooper. Eine muskulöse Statur und ein smartes, dennoch markantes Gesicht begrüßten mich. Die tiefblauen Augen und die Grübchen unterstrichen das perfekte Erscheinungsbild eines unwiderstehlichen Mannes, dem die Urlauberinnen reihenweise hinterherhechelten. Vortrefflich zu dem angestrebten Image eines Verführers passten die durch die Sonne gebleichten blonden Haare und der Dreitagebart. Ich verkörperte den feuchten Traum der untervögelten Frauen. Niemals wäre mir der Gedanken gekommen, dass es so viele sexuell unzufriedene Menschen gab. Die Tatsache machte es mir leicht neue Lustopfer zu finden.