Leseprobe online lesen: Dark Romance


1.  Kapitel

Liam Clark

Mit hochgeschlagenem Kragen meiner viel zu dünnen Lederjacke und einer tief in die Stirn gezogenen, schwarzen Wollmütze, stapfte ich mit grimmiger Miene in die Richtung des Nixons, wo ich mich mit meinem Kumpel Juan treffen wollte. Den ganzen Tag hatte es schon in New York geschneit, doch gerade, als ich das Haus verließ, setzte ein heftiger Flockensturm ein. Auf dem nicht gefrorenen Boden verwandelte er sich binnen Sekunden in Matsch und es entstanden kleinere Pfützen, die ich mit weiter ausgreifenden Schritten zu umgehen versuchte. Erneut bestätigte sich, dass ich ein Sommermensch war und liebend gern auf ein solches Wetter verzichtete.
Zehn Minuten später betrat ich das Lokal, das seine besten Zeiten längst hinter sich hatte. Obwohl das Rauchen in Pubs verboten war, schlug mir Zigarettenqualm entgegen. Die schummrige Beleuchtung sorgte dafür, dass das zerschlissene Mobiliar nicht sofort ins Auge stach. An dem Tresen hingen ein paar Typen ab, die, nach ihrem Erscheinungsbild zu urteilen, nicht das erste Bier tranken. Hinter der Theke stand eine junge Frau, die ich bislang nicht persönlich kannte, und polierte die Gläser. Es ging das Gerücht um, sie blase einem den Schwanz für zehn Dollar und bei zwanzig hatte sie angeblich kein Problem damit, sich in den Mund spritzen zu lassen. Sie bleckte die gelben Zähne und die üppigen Titten waren längst von der Schwerkraft besiegt worden. Bei ihrem Anblick schauderte es mich und die Vorstellung mein bestes Stück von ihren ... da legte ich lieber für den Rest meines Lebens selbst Hand an.
Die Menschen, die hier verkehrten, finanzierten sich ihren Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs, waren Kleinkriminelle, die zum Teil für die Mafia-Clans arbeiteten, die in der Bronx die Straßen kontrollierten. Ob es mir gefiel oder nicht, ich gehörte dazu und ich hatte von Kindesbeinen an gelernt, allein zurechtzukommen und mich durchzusetzen. Wer Schwäche zeigte, wurde zum Opfer.
Ich zog die Mütze aus, mein Blick schweifte umher. An einem abseits stehenden Tisch entdeckte ich Juan. Das passte zu der Geheimniskrämerei, auf die er im Vorfeld des Treffens bestanden hatte. Vermutlich hatte er zum x-ten Male eine geniale Geschäftsidee und hoffte auf meine Unterstützung. Erfahrungsgemäß kam dabei nur Müll heraus. Da ich jedoch nichts anderes zu tun hatte und das Nixons auf dem Weg zum Kinky Dark Devil Club lag, bei dem ich an der Tür arbeitete, willigte ich ein.
Wir begrüßten uns per Handschlag und ich ließ mich mit gelangweiltem Gesichtsausdruck auf den Stuhl fallen. Juan hatte ein Bier vor sich stehen und ich signalisierte der Kellnerin, mir ebenfalls eines zu bringen. Auf dem Tisch vegetierte ein armseliges Gesteck aus Plastik vor sich hin, das an das bevorstehende Weihnachtsfest erinnerte.
»Alter, was gibt’s so wahnsinnig Wichtiges?« Mit einer hochgezogenen Augenbraue sah ich ihn prüfend an.
Er beugte sich vor und senkte die Stimme. »Ich habe das ultimative Ding am Start.«
»Hm.« Der Kandidat erhält einhundert Punkte. »Ich höre.« Interesse zu heucheln, sparte ich mir, stattdessen streckte ich die Beine aus und verschränkte die Arme hinter dem Kopf.
»Wir wären saniert, also zumindest für eine gewisse Zeit«, fuhr er fort und fingerte eine Zigarette aus der auf dem Tisch liegenden Schachtel. Fahrig zündete er sie an, inhalierte tief und blies den Rauch lautstark aus. »Liam, glaub‘ es mir.«
»Okay, lass hören.« Er gehörte zu meinen ältesten Freunden, deshalb besaß ich die Höflichkeit ihm zuzuhören. Um mich seinem geheimnisvollen Verhalten anzupassen, setzte ich mich aufrecht hin. Die Kellnerin brachte das Bier und ich nahm einen kräftigen Schluck.
Juan beugte sich ein Stück vor und flüsterte: »Wir rauben ein Juweliergeschäft aus.«
»Hast du einen Knall?«, rutschte es mir viel zu laut heraus.
»Es ist ein todsicheres Ding.« Juans Wangen glühten und die Augen strahlten wie die Diamanten, die dieser Spinner glaubte, mal eben zu stehlen.
»Wie kommst du bitte auf so einen Schwachsinn?« Oftmals hatte ich über seine Ideen geschmunzelt, aber das hier war absurd. »Vorab eine Frage, wieso ziehst du das nicht mit Tom durch? Bei seinen einschlägigen Erfahrungen ist er der bessere Partner.«
»Hast du nichts davon gehört? Er trägt seit einer Woche Orange.« Juan zuckte mit den Achseln. »Die Cops haben ihn mit einem Kilogramm Marijuana erwischt ... tja und da er ein Wiederholungstäter ist, sieht es ziemlich mies aus.« Nervös drückte er die Zigarette aus. »Bis er wieder rauskommt, wird es eine Weile dauern, und die Gelegenheit ist günstig. Ich habe keine Lust, auf ihn zu warten.«
So wie ich ihn kannte, meinte er es genauso. Ungeduld hieß sein zweiter Vorname und wenn er sich etwas in den Kopf setzte, musste es sofort umgesetzt werden. »Leuchtet ein.«
Die Ironie in meiner Stimme blieb ihm nicht verborgen und er kniff die Lippen zusammen. »Nun hör dir zumindest ein paar Details an.«
Obwohl es nach den Worten Juwelierladen ausrauben eh feststand, bei dem Schwachsinn nicht mitzumachen, nickte ich.
»Okay, also ...« Juans Blick wanderte umher, so, als befürchtete er, belauscht zu werden. »Der Laden befindet sich in unmittelbarer Nähe von Macy’s Herald Square, Manhattan.« Es wird immer abenteuerlicher. Die Frage, wieso es ausgerechnet das Geschäft sein musste, beantwortete Juan von selbst. »Tom hat eine Tussi aufgegabelt, die dort putzt. Er hat sie offensichtlich so gut durchgevögelt, dass sie immer redseliger wurde.« Er legte eine gewichtige Pause ein. »Sie weiß genau über die Abläufe Bescheid.«
»Hm.« Bislang änderte sich nichts an meiner Skepsis.
»Sie hat ihm gesteckt, wann die Security verschwindet, dass zum Beispiel vor Feiertagen das Geld im hauseigenen Tresor deponiert wird, und es währenddessen nur eine Verkäuferin gibt.«
»Die Lady scheint dort länger zu arbeiten?«, hörte ich mich überraschenderweise fragen.
»Sie ist Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma, die seit Jahren für das Unternehmen tätig ist.« Erneut griff er nach einer Zigarette. »Die Klunker sind wertvoll.«
»Wie willst du das Zeug an den Mann bringen?« Begann ich allen Ernstes darüber nachzudenken?
»Tja, das Problem wäre ebenfalls gelöst.« Parallel signalisierte er in Richtung Theke, dass er ein weiteres Bier bestellen wollte. »Ich habe einen Kontakt aufgetan, der würde uns die Stücke für einen vernünftigen Preis abnehmen.«
Mit einem Zug trank ich das Glas leer und rieb mir das Kinn. Es stand außer Frage, wie dringend ich das Geld benötigte.
»Und? Ich weiß, dass du chronisch pleite bist.« Triumphierend griff er meinen Gedanken auf. »Ich zeige dir die Örtlichkeit, es ist ideal, insbesondere bei dem Trubel, der dort um die Uhrzeit herrscht. Es fällt nicht auf.«
Nein, natürlich nicht. »Was ist mit dem Alarm, der hundertprozentig ausgelöst wird?« Erstaunlicherweise hatte er darauf eine Antwort.
»Sofern es dazu kommt, dauert es circa fünf Minuten, bis die Polizei oder die Sicherheitsfirma eintrifft. Aber das wird nicht passieren.«
»Was macht dich da so sicher?« Ohne zu fragen, nahm ich mir eine Zigarette aus der Packung und zündete sie an. Ich hatte schon immer sporadisch geraucht und die Unterhaltung förderte die Lust auf Nikotin.
»Es ist die Vorgehensweise. Wir betreten das Geschäft quasi in dem Augenblick, in dem es schließt.«
»Ah ...«
Ohne mein aufkommendes Interesse zu zeigen, lauschte ich Juans Worten zum geplanten Ablauf. Fuck, es reizte mich. Nachdenklich sog ich den Rauch ein. Ein Wink mit dem Schicksal, kurz vor Weihnachten ein solches Angebot zu erhalten? Das Geld wäre ein Segen.
Mein Freund schwieg, beobachtete mich genau, um eventuell aus meiner Mimik eine Antwort zu interpretieren. Tom, den Urheber der Idee, schätzte ich nur halb so verrückt ein wie Juan. Mit Insiderkenntnissen wäre das Ding tatsächlich realisierbar.
Nach ein paar Zügen drückte ich den Glimmstängel im Aschenbecher aus. »Ich sehe mir die Location an und danach entscheide ich.«
»Ich wusste, dass ich auf dich zählen kann.« Die Dollarzeichen blitzten quasi schon in seinen Augen.
»Moment, ich habe nicht zugesagt«, bremste ich ihn aus. Genervt fuhr ich mir durch die Haare. Blind würde ich dem Ganzen nicht zustimmen.
Wenn ich mich dafür entschied, stieg ich in eine höhere Liga der Kriminalität auf. War ich bereit für das bestehende Risiko? War ich bereit, in den Knast zu wandern? Was mir jedoch am meisten Kopfzerbrechen bescherte, war es, ein Versprechen zu brechen. Hier galt es ebenso abzuwägen.
»Ach komm, ich sehe doch, wie es in deinem Hirn rattert.« Kumpelhaft stieß er mich an.
»Gibt es bereits einen Termin?« Fragend zog ich die Stirn in Falten.
»Am vierundzwanzigsten, also in drei Tagen. Es ist der optimale Zeitpunkt.«
Somit blieb mir kaum die Möglichkeit, mich detailliert damit auseinanderzusetzen, was eindeutig meinem Naturell widersprach. Bei dem knappen Zeitfenster blieb wenig Spielraum, das Vorhaben zu analysieren und letztendlich zu kneifen.
»Okay, morgen schauen wir uns den Laden an und dann lasse ich es mir über Nacht durch den Kopf gehen.« Mit einem Blick auf die Uhr stand ich auf und Juan tat es mir gleich. Der Spinner hatte es tatsächlich geschafft, mich ins Grübeln zu bringen. »Ich muss los.«
»Ich übernehme das Bier.« Er grinste breit. Freundschaftlich umarmten wir uns. »Wie gesagt, Liam, ich zähle auf dich.«
»Ja, ja, bis morgen.« Mit einer völlig verrückten Idee konfrontiert verließ ich den Pub.

Bis zum Club brauchte ich zu Fuß nur fünfzehn Minuten, selbst wenn ich in Gedanken versunken marschierte. Erfreulicherweise hatte es aufgehört zu schneien, sonst hätte ich mehr auf meine Umgebung achten müssen.
Dein Leben ist eh nicht so verlaufen, wie du es dir vorgestellt hast. Es wäre eine Chance. Ja, es kotzte mich an, chronisch pleite zu sein. Sofern wir es durchzogen, schädigten wir die Inhaber sowieso nicht, da sie definitiv über eine Versicherung verfügten. Was für ein pragmatischer Scheiß.
Vieles änderte sich mit den Taschen voller Geld und würde in meinem Fall ein großes Problem lösen. Ein paar neue Klamotten und nicht ständig überlegen müssen, ob ich mir ein weiteres Bier leisten konnte, sprach ebenfalls dafür. Sehr reizvoll, ach was, es hörte sich verdammt geil an.

Der Kinky Devil Club gehörte zu den schrägsten Sexclubs der gesamten Stadt und hatte eine nahezu unüberwindliche Tür, vor der ich stand. Ob die Leute nach dem Klingeln Einlass erhielten, entschied ich. Nur diejenigen, die unseren Dresscode erfüllten und noch viel wichtiger, keine Berührungspunkte mit extremen Sexpraktiken hatten, waren willkommen. Hier war alles erlaubt, sofern es einvernehmlich stattfand. Im Gegensatz zu anderen Clubs dieser Art gab es keinerlei Privatsphäre. Wer sich hier traf, performte auf kleinen Bühnen, je nach Lust und Laune in einer der zahlreichen Käfige, fickte ungezügelt im Rudel, tobte sich aus, tauchte in ein absonderliches Universum ein. Mittendrin, statt nur dabei hieß das Motto der crazy Community. Zu unseren Besuchern zählten insbesondere Hardcore-BDSMler. Für Feuerspiele, Waterbondage, Blutspiele, um nur einiges zu nennen, stellten wir die passenden Areale zur Verfügung.
Schillernde Personen in Fetischkleidung, blauen, grünen, Haaren und Make-up, das sämtliche Drag Queens übertrumpfte, verkehrten hier im Club. All jene lebten ihre Ekstasen bei bummernden Bässen, grellen Lasershows ungehindert aus. Ein düsterer Ort, der den aktuellen weihnachtlichen Glamour der 5th Avenue konsequent aussperrte.
Eine Welt, die mir sofort gefiel, weil sie sich von dem Establishment abhob. Ich würde meinen Arsch darauf verwetten, dass sich kein einziger Anzugträger aus Manhattan zu uns verirrte, um heimliche Fantasien auszuleben. Das Kinky Devil behielt bis heute eine eigenwillige Authentizität. Es dominierte der schmutzigste Sex und dafür liebten die Gäste uns.
Dass sich daran nichts änderte, oblag mir. Vor ungefähr eineinhalb Jahren hatten die Probleme zugenommen und die zwei Betreiberinnen suchten einen Türsteher - einer der Besucher, der aus meiner Nachbarschaft stammte, legte ein gutes Wort für mich ein. Seit der Zeit verbrachte ich vier Nächte pro Woche im Laden. Reich wurde ich dadurch nicht, dennoch verschaffe mir der Job einigermaßen finanzielle Stabilität. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Vorteil war, dass auch ich hier mein Fickfleisch fand. Meine Vorliebe für willige, devote junge Ladys mit feuchten Mösen, die mich förmlich anbettelten, auserwählt zu werden, erfüllte sich auf bequemem Weg. Mein distanziertes und dominantes Auftreten wirkte wie ein Magnet. Wie auf einem reichlich gedeckten Tisch suchte ich mir einfach die Leckerbissen heraus.

Der Club öffnete ungewöhnlich früh um acht Uhr und schloss seine Türen morgens um sechs. Die Öffnungszeit hatte uns eine weitere Zielgruppe erschlossen. Nicht jeder konnte sich erlauben, die Nacht durchzufeiern, und die Idee fand anklang.
Kurz vor Beginn traf ich im Kinky Devil ein, die Vorbereitungen zur Öffnung liefen bereits. Aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsfestes rechnete ich nicht mit einem Ansturm von aufgegeilten Besuchern und tatsächlich startete ich gechillt in die kommenden Stunden.
Mit verschränkten Armen lehnte ich am Counter der Garderobe, hinter mir erstreckte sich das Brett mit den Spindschlüsseln. Es empfahl sich, nur das Notwendigste mit hineinzunehmen. Die Getränke bezahlten die Gäste mit einer Chipkarte, die beim Verlassen abgerechnet wurde. Mit wenig Ballast feierte es sich ungezwungener. Dass die Übergabe der Schlüssel und der Bezahlkarte reibungslos klappte sowie die Fragen der Besucher beantwortet wurden, dafür sorgte Tiffy. Eine Fetischmaus, die es liebte, hart rangenommen zu werden, und eine Tendenz zur Devotion in sich trug.
»Erde an Liam.« Sie schnippte direkt vor meinem Gesicht mit den Fingern. »Wo bist du mit deinen Gedanken?«
»Auf dem Macy’s Herald Square«, antwortete ich wahrheitsgemäß.
»Ach ja ... der Ort meiner Sehnsüchte.« Ja, vielleicht auch meiner. »Tausende Quadratmeter Luxusklamotten, Kosmetik, Schuhe.« Sie seufzte. »Unerreichbar.«
»Wir leben in einer Stadt mit gegensätzlichen Welten.« Dabei spielte ich mit dem breiten Lederarmband am rechten Handgelenk. »Das Gesellschaftsgefüge zwischen arm und reich und die sich daraus resultierende Diskrepanz wird mit jedem Jahr schlimmer.«
»Hm, heute so philosophisch?« Ihr Gesichtsausdruck schloss darauf, dass sie den Sinn nicht verstand. Ungelenk fummelte sie an ihrem Unterbrustkorsett. Ein wahrer Genuss, wie es ihre wohlgeformten Brüste hervorhob.
»Das kann ja keiner mitansehen.« Unsanft drehte ich sie herum und zog die Schnüre ihres Korsetts fester.
»Nicht zu eng«, japste sie und stützte sich an der Wand ab, um dem standzuhalten.
»Papperlapapp. Atmung wird überschätzt«, erwiderte ich ungerührt. »Außerdem stehst du auf das eingeschnürte und enge Gefühl, es geilt dich auf.« Dabei fiel mir direkt ihre enge Spalte ein und es zuckte im Unterleib.
»Du hast keine Vorstellung davon, da du ...«
Urplötzlich nervte mich ihr Gejammer. Mit einem Ruck zog ich sie an mich heran und ihr abrupt einsetzendes Beben verriet mir, dass sie begriff, zu weit gegangen zu sein. Dazu bedurfte es je nach Stimmungslage nicht viel. Harsch griff ich in ihre auftoupierten, hellblonden Haare.
»Provozier mich nicht.« Fast berührten sich unsere Wangen und die scharfe Tonlage erhöhte ihre spürbare Anspannung.
»Natürlich, Liam«, presste sie hervor. Wie nicht anders zu erwarten, drückte sie ihren Po gegen meine Hose.
»Miststück«, kommentierte ich ihr deutliches Vorgehen, denn mein Glied reagierte sofort. Angefixt zu sein, und das zu Beginn des Abends, nervte mich. Unsanft stieß ich sie von mir weg.
»Sorry.« Betreten blickte sie zu Boden.
In dem Augenblick klingelte es an der Tür, ich hatte keine Zeit mehr für Tiffy. Eines stand allerdings fest. Ihre äußerst enge Spalte würde ich mir heute Nacht gönnen.
Vor dem Öffnen drehte ich mich mit zusammengekniffenen Augen zu ihr um. »Reiß dich zusammen, sonst ficke ich dich ohne alles in dein Poloch, verstanden?«
Tiffys erschrockener Blick gefiel mir, da ich wusste, wie sehr sie sich davor fürchtete.
Bevor ich vollends in die Welt des Kinky Devil eintauchte, traf ich jedoch eine weitere Entscheidung. Weihnachten stand vor der Tür und ich benötigte die Kohle dringender denn je.